
Wenn jemand sagt, er "bekomme REIKI", dann meint er meistens, dass er eine "REIKI-Behandlung" erhält.
Jeder, der den ersten REIKI-Grad erlernt hat, kann sich und anderen Menschen mit REIKI behandeln. So eine Behandlung dauert in der Regel sechzig bis neunzig Minuten. Der Behandelte liegt dabei auf einer bequemen Unterlage (auf dem Boden, einer Massageliege, dem Bett oder dem Couchtisch), und der Behandelnde legt die Hände auf verschiedene Positionen am Körper des Anderen.
Diese Positionen lernt der Behandler während eines REIKI-Kurses. Manchmal unterscheiden sich die Positionen voneinander, die die verschiedenen Meister lehren. Allen gemeinsam ist die Reihenfolge Kopf, Oberkörper und Rücken bei der Behandlung.
Eine REIKI-Behandlung hat 12 bis 21 Positionen. Auf jeder Position liegt die Hand drei bis fünf Minuten. Mit der Zeit vertieft sich die Intuition des REIKI-Behandlers und er setzt selbst Schwerpunkte, wenn er verspürt, dass eine Stelle mehr oder weniger Energie braucht.
Durch die Einweihungen ist der Behandler mit der REIKI-Energiequelle verbunden. Wenn er die Hände auflegt, dann gibt er nicht seine Energie, sondern es fliesst die REIKI-Energie durch seine Hände. Eine Behandlung laugt den Behandler also nicht aus, es ist eher so, dass er durch die in ihm fliessende Energie selber Heilung erfährt.
Eugénie Broger
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